Kurzporträt Schule bhs
Die Gemeinden Brienzwiler (b), Hofstetten (h) und Schwanden (s) unterrichten seit dem 1. August 2005 ihre Kinder in der gemeinsamen Schule bhs.
Kindergarten und Unterstufe (1. und 2. Klasse) werden in Brienzwiler, die Mittelstufe (3. bis 6. Klasse) in Schwanden und die Oberstufe (7. bis 9. Klasse real) in Hofstetten geführt.
Die Stundenpläne KG bis 6. Klasse sind auf den öffentlichen Postautobetrieb abgestimmt.
Zahlen Schuljahr 2009/10:
rund 160 Schüler und Schülerinnen
10 Klassen, wo immer möglich als Jahrgangsklassen geführt.
14 Lehrpersonen
Projekt Schule bhs
VertreterInnen (Schulkommissionsmitglieder, Lehrkräfte) aus den Gemeinden 3856 Brienzwiler, 3858 Hofstetten und 3855 Schwanden haben während drei Jahren (2002 bis 2005) aufgrund der sinkenden Schülerzahlen mögliche neue Schulmodelle bearbeitet.
Ziel: Eine koordinierte Lösung künftiger Schulstrukturen, die den Schülerzahlen und den örtlichen Bedürfnissen für die nächsten Jahre Rechnung trägt und von der Bevölkerung akzeptiert wird.
Die drei Gemeinden hatten seit Jahren im Schulwesen bereits mit gemeinsamen Lehrkräften, während Projekttagen, in den gemeinsamen Angeboten der Schulen (Freifächern) und bei spez. Schulanlässen zusammengearbeitet. Hofstetten und Schwanden führten bereits einen gemeinsamen Kindergarten. Sekundar- und Spez.Sekschüler besuchen die Schule in Brienz.
Folgende Modellvarianten wurden diskutiert:
- 1. bis 9. Klasse (mit Stufenschliessung): Die 1. bis 9. Klasse bleibt in der eigenen Gemeinde, die Schule wird 2stufig (z.B. 1. bis 4. Klasse und 5. bis 9. Klasse).
- 1. bis 6. Klasse + Verteilung der OS-Klassen auf je 1 Dorf: Die Oberstufenklassen werden auf die Gemeinden verteilt (jede Gemeinde führt ihre 1. bis 6. Klassen und zusätzlich z.B. die 7. (oder 8. oder 9.) Klasse mit Realschülern aus allen drei Gemeinden.
- 1. bis 6. Klasse + zentrale Oberstufe in einem der Dörfer: Die Realschule wird zentral in einer der drei Gemeinden geführt.
- Die Stufen werden auf die Gemeinden verteilt:
aktuelles Modell
Aufgrund der Informationsanlässe, Elternreaktionen und Gesprächen mit den Gemeinderäten entscheidet die Fachgruppe am 19.08.2004 einstimmig, dass „wo immer (von den Schülerzahlen her) möglich, reine Jahrgangsklassen geführt werden“. Somit wurde an den Gemeindeversammlungen Ende 2004 das Modell „Stufen auf die Gemeinden verteilen“ zur Abstimmung vorgelegt.
Der Entscheid, welche Stufe in welche Gemeinde gelegt wird, wurde unter anderem aufgrund der bereits vorhandenen Infrastrukturen gefällt.
