Feuerwehrübung - September 2011

Quelle: Jungfrauzeitung vom 26. September 2011
 

Schulkinder lernen die Feuerwehr kennen

 

Informationen und praktische Übungen an der Schule bhs

Am letzten Schultag vor den Herbstferien stand an den bhs-Schulen in Brienzwiler, Hofstetten und Schwanden das Thema Feuerwehr auf dem Programm. Die Kinder erhielten, entsprechend ihrer Altersstufe, Informationen zu den Themen Brandfall, Fluchtwege, Sammelplätze und Brandbekämpfung. Die Feuerwehr Brienz führte die Übung mit verschiedenen praktischen Übungen durch.

Feuerwehrmann Remo Schild zeigt zwei Kindergartenkindern, wie das mit dem Wasserspritzen vom TFL aus funktioniert.

Feuerwehrmann Remo Schild zeigt zwei Kindergartenkindern, wie das mit dem Wasserspritzen vom TFL aus funktioniert.

Fotos: Anne-Marie Günter

Ein Schüler der Oberstufe löscht mit einem CO2-Gerät einen «Motorbrand».

Ein Schüler der Oberstufe löscht mit einem CO2-Gerät einen «Motorbrand».

 

Für die Kindergartenkinder, die Erst- und die Zweitklässer ist beim Ausbruch eines Feuers eines wichtig: Sie müssen so schnell als möglich aus der Gefahrenzone weggeführt werden. So stand am letzten Schultag vor den Herbstferien in Brienzwiler denn auch der Fluchtweg im Mittelpunkt der Übung. Für die Zweitklässler gab es eine Überraschung: Vor ihrem Klassenzimmer lag dichter weisser Rauch, als sie es verliessen, um sich auf den vorher bestimmten Sammelplatz zu begeben. Dieser Sammelplatz ist ein sehr wichtiges Element. Sollte in einem Schulhaus ein Brand ausbrechen, gehen alle Kinder und ihre Lehrerinnen und Lehrer auf diesen Platz abseits von der Gefahrenzone und abseits von der Anfahrt und dem Einsatzplatz der Feuerwehr. Die Einsatzleiter wissen so, ob jemand fehlt und eine Rettung durchgeführt werden muss.

 

Das Organigramm

Die Feuerwehr Brienz informierte in allen drei Schulhäusern über die Organisation und die Mittel der Feuerwehr. Unterwegs von Schulhaus zu Schulhaus war das Tanklöschfahrzeug, und die Erklärungen von Fahrzeugchef Dani Gyger und Einsatzleiterin Ursi Willi zu all den Dingen, die sich im TLF Platz finden, interessierten alle Schüler. Dass auch die Kleinen aufpassten, als Hauptmann Daniel Schild ihnen die Organisation der Feuerwehr vorstellte, bewies die Tatsache, dass zwei Zahlen ein grosses Echo fanden: Der Bestand von 170 Feuerwehrangehörigen und die Länge von 20 Metern der Rettungsleiter. Noch mehr Begeisterung löste die Ankündigung aus, dass die Kleinen nach erfolgter Rettungsübung noch mit Feuerwehrschläuchen Wasser spritzen dürfen. Was sie unter der Anleitung der Feuerwehrangehörigen auch ausgiebig taten.

 

Mit Feuer üben

Für die Schülerinnen und Schüler in Hofstetten und Schwanden galt es, auch die Mittel kennen zu lernen, mit denen Brände bekämpft werden. Sie stellten fest, wo in ihren Schulhäusern Feuerlöscher vorhanden sind. Und alle nahmen ganz konkret ein Löschgerät zur Hand, ein Brandschutztuch, einen Schaumfeuerlöscher und ein CO2-Feuerlöscher. Sie übten mit echtem Feuer aus einer speziellen Übungsanlage, welche die Feuerwehr Meiringen zur Verfügung stellte. Standing Ovations bei der Oberstufe erzielte dabei eine kleine Gasflasche, die in einem sicheren Metallkäfig zur Explosion gebracht wurde. Sie zeigte deutlich, welche Wirkung eine Gasexplosion im Ernstfall hätte. Mit dem Einsatz der Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Lehrpersonen ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler getan worden.

 

 

Videos dazu unter: http://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/113296/?searchtext=bhs

 

 

Schuleigene Fotos von der Übung:

Weiterbildung der Lehrerschaft "Verhalten im Brandfall":