Für den Schulweg tragen die Eltern die Verantwortung.

Als Schule übernehmen wir in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei einen Teil der Verkehrserziehung (gemäss kantonalem Lehrplan) und bearbeiten mit den Schülern unter anderem Themen wie Haltung gegenüber Mitmenschen, Umgang miteinander, Umgang mit Konflikten, Regeln, Anstand (Lehrplan: NMM).

Wir sind darauf angewiesen und erwarten, dass Eltern bezüglich dem Verhalten ihrer Kinder auf dem Schulweg mit uns zusammen­arbeiten und die Regeln der Schule unter­stützen.

Bei Konflikten unter den Kindern auf dem Schulweg empfehlen wir zuerst das direkte Gespräch zwischen den betroffenen Familien, meist klärt sich die Situation so bereits. Kann der Konflikt im Gespräch zwischen den Familien nicht bereinigt werden und/oder ist der Unterricht wegen der Streitigkeiten gestört, bearbeiten die Lehr­perso­nen mit den Schülern die Angelegenheit.

1.     Stufe:     Familien klären den Konflikt untereinander.

2.     Stufe:     Die Lehrerschaft bearbeitet die Angelegenheit.

3.     Stufe:     Die Schulleitung wird eingeschaltet.

4.     Stufe:     Die Schulkommission wird eingeschaltet.

5.     Stufe:     Eine Fachstelle wird beigezogen (Erziehungsberatungsstelle, Schulinspektorat, Gemeinde – Ressort Soziales, etc.).

Je nach Fall kann direkt auf einer höheren Stufe eingestiegen werden.

 

 

Grundsätze der Schule bhs rund um den Schulweg

(Erstellt durch bhs, Kantonspolizei, Postautobetriebe)

-     Den Anweisungen der Lehrpersonen, der Post­autochauffeure, etc. zum Schulweg sind Folge zu leisten.

-     Unsere Schüler legen den Schulweg  mit dem Postauto, zu Fuss oder mit dem Fahr­­rad, dem Mofa zurück. Inline-Skates, Kickboards und Minitrottinetts sowie andere Fortbewegungs­mittel bleiben zuhause!

-     Unsere Veloständer sind nicht bewacht. Die Schule haftet nicht für Schäden.

-     Fahrräder und Mofas sind von den Eltern regelmässig auf deren Fahrtüchtigkeit und Ausrüstung (Bremsen, Licht, etc.) zu überprüfen.

-     Wir empfehlen für den Schulweg dringend das Tragen von Velohelmen und das An­bringen von Reflektoren am Velo, an der Kleidung. 

-     Auf dem Schulweg wird nicht geprügelt, geschubst, geplagt (weder körperlich noch verbal)!

-     In Schwanden wird auf dem Hinweg zum Schulhaus Lamm an der Haltestelle Dorf­platz ausgestiegen.

-     In Schwanden ist nach der Schule die Haltestelle Dorfplatz der Einstiegsort ins Post­­auto.

-     Oberstufe: Auch auf dem Schulweg werden keine alkoholischen Getränke oder Drogen konsumiert, keine Zigaretten geraucht.

-     Der Schulweg führt nicht über private Grundstücke, es werden die öffentlichen Fusswege benutzt.

-     Die Schüler halten sich an die Regeln rund ums Postautofahren:

µ  Rechtzeitig von zu Hause losgehen! Kinder, die auf dem Weg zur Haltestelle hetzen müssen, achten nicht genau auf den Strassenverkehr.

µ  Nicht toben, laufen, raufen oder Fangen spielen an der Haltestelle.

µ  An sicherer Stelle auf das Postauto warten.

µ  Erst zum Postauto laufen, wenn die Räder stillstehen.

µ  Mindestens einen Meter Abstand zum heranfahrenden Bus halten!

µ  Beim Ein- und Aussteigen nicht drängeln. Es besteht die Gefahr, dass Kinder stolpern und stürzen. Die Grossen sollen auf die Kleinen achten.

µ  Niemals vor oder hinter dem wartenden Bus über die Strasse laufen.
Immer warten, bis der Bus abgefahren ist.

µ  Nicht gegen die Bustür drücken. Bei Druck blockieren die Türen automatisch und öffnen sich erst recht nicht.

µ  Beim Einsteigen grüssen und unaufgefordert das Beo-Abi oder das Billett zeigen.

µ  Im Bus wird nicht herumgeschrien, herumgetobt.

µ  Während der Fahrt nicht herumlaufen, sondern sich festhalten. Der Bus kann plötzlich bremsen.

µ  Schulranzen nicht auf freien Sitzplätzen abstellen.

µ  Essen und Trinken sind im Bus verboten. In den Bus werden keine Glasflaschen mitgenommen.

µ  Die Innenausstattung im Postauto (Sitze, Scheiben, etc.) wird nicht be­schädigt.

µ  Im Postauto wird kein Abfall hinterlassen.

µ  Älteren Mitmenschen Platz anbieten.

Eltern-Information:

 

Die Velovignette hat ausgedient

 

Ab dem 01. Juni 2012 ist die Velovignette endgültig Geschichte. Danach müssen nicht mehr die Velos, sondern deren Lenker versichert sein. Dafür reicht eine Privathaftpflichtversicherung.